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im Naturpark Siebengebirge
Campen mit Rücksicht auf die Umwelt
 
Efferoths freuen sich über die Auszeichnung „Ecocamping"
 
Von Roswitha Oschmann
AEGIDIENBERG. Einst weideten auf der Wiese direkt am Rande des Naturschutzgebietes nur Kühe. Die Motorpanne eines Wohnwagens auf der Autobahn aber läutete eine neue Ära bei der Bauernfamilie Efferoth in Himberg ein. Als eines Abends auf ihrem Jillieshof die gestrandeten Urlauber darum baten, mit ihrem defekten Fahrzeug Station machen zu dürfen, war die Idee geboren: Franz und Irmgard Efferoth richteten einen Campingplatz ein. Das war 1970. Nun bedeutete das damals nicht gleich das Aus für die Landwirtschaft.   Die  Gäste konnten   sich   an   frischer Milch aus dem Kuhstall laben, die Kinder hatten ihren Spaß mit Kälbchen und anderen Hoftieren. Aber vor einem Jahrzehnt wurde dann doch die Viehzucht eingestellt. Alles unter einen Hut zu bringen, wurde zunehmend schwerer.
1991 hatten dann Sohn Hans-Peter Efferoth (49) und seine Frau Helene (47) den Betrieb übernommen. Sie bauten den Platz immer weiter aus. 200 Dauer- und 40 Touristenstellplätze sind es gegenwärtig. Die Sanitärhäuser   wurden   gerade   erst wieder frisch renoviert. Alles auch unter ökologischen Gesichtspunkten. Und nun verlieh NRW- Umweltminister Eckhard Uhlenberg dem Jillieshof für die erfolgreiche Einführung eines Umweltmanagementsystems die Auszeichnung „Ecocamping".
Mit weiteren 18 nordrhein-westfälischen Campingplatz-Betreibern nahmen Helene und Hans-Peter Efferoth die Urkunde am Biggesee im Sauerland in Empfang. Mit dem System kann der Verbrauch von Wasser und Strom gesenkt werden. Es entsteht nicht soviel Abfall. Die Plätze werden außerdem gewässer-und bodenschonender bewirtschaftet. Der Verein Ecocamping hat das Projekt entwickelt, der Fachverband der Freizeit- und Campingunternehmer (FFC) führte es mit ihm durch. Und das NRW-Umweltministerium stellte dafür 62 000 Euro zur Verfügung. Uhlenberg: „Ökonomie und Ökologie müssen keine Gegensätze sein, ganz im Gegenteil. Ecocamping zeigt, wie durch Umweltmanagement die Umwelt geschont wird
und Betriebskosten gesenkt werden können."
In Workshops hatten sich auch die Efferoths mit Themen befasst wie Energie sparen und Ressourcen schonen sowie Steigerung der Service-Qualität. „So kann man Gäste begeistern", sagte Professor Ute Dalimeier, Geschäftsführerin von NRW-Tourismus e.V., bei der Preisübergabe. Und: „Nachhaltiger Tourismus nutzt allen, und die Camping-Unternehmer sichern sich einen wertvollen Wettbewerbsvorteil", so die Tourismus-Fachfrau. „Wir freuen uns über diese Auszeichnung", strahlten Helene und Hans-Peter Efferoth, die einen Mitarbeiter beschäftigt haben und deren Töchter Katharina (21) und Annabell (19) sowie Sohn Martin (13) schon kräftig mit anpacken. Einige ihrer Gäste schlagen bereits seit 35 Jahren immer wieder auf dem Jillieshof „ihre Zelte" auf. Die Mehrheit, vor allem bei den Dauercampern, kommt aus dem Kölner Raum und genießt die Atmosphäre auf dem Platz, auf dem alte Apfelbäume Schatten spenden. Der Rheinsteig hat zusätzliche Gäste gebracht. Und so manche Wohnwagen- Besatzung blieb nach einer Nacht „hängen" und verzichtete einfach auf die Weiterreise.
 
Quelle: General-Anzeiger-Bonn vom 06.08.2007
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