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im Naturpark Siebengebirge
Siebengebirgs-Sonne statt Mallorca-Strand
 
Zahlreiche Dauercamper nutzen Deutschlands ältestes Naturschutzgebiet am Wochenende oder im Urlaub zur Naherholung - Auf den sechs Zeltplätzen werden alle Wünsche erfüllt
 
Von Holger Handt und Holger Willcke
 
Siebengebirge. Naturverbunden, familienfreundlich und äußerst gesellig, so charakterisieren die meisten Menschen einen Camping-Urlaub. Wer sein Hauptaugenmerk auf die erste Eigenschaft legt, der ist im Siebengebirge richtig. Sechs Camping-Plätze sind - herrlich gelegen - in Deutschlands ältestem Naturschutzgebiet zu finden.
 
Mit 200 Plätzen für Dauercamper und 30 Durchgangsplätzen ist der Jillies-Hof in Aegidienberg der größte Campingplatz im Siebengebirge.
 
Einem Zufall verdankt er seine Entstehung. Einige Musiker, die Ende der 60er Jahre in Königswinter und Bad Honnef gastierten, hatten vom Aegidienberger Landwirt Franz Efferoth die Erlaubnis erhalten, auf seinem Hof ihre Wohnwagen aufzustellen. "Es ist so schön hier, das wäre der richtige Ort für einen Campingplatz", schwärmten sie.
 
Diese Idee griff Efferoth auf und bekam 1971 die Genehmigung zum Bau eines Campingplatzes. Bescheiden waren die Anfänge, doch stetig vergrößerte sich der Betrieb. Heute erfüllt die Anlage alle Erfordernisse eines modernen Campingbetriebs. Es gibt zwei Sanitärgebäude und einen Aufenthaltsraum für Gruppen. 1991 übernahm Sohn Hans-Peter mit Ehefrau Helene die Leitung der Anlage.
 
Aus dem Raum zwischen Bad Honnef und dem Ruhrgebiet kommen die meisten der Dauercamper. Sie flüchten an den Wochenenden und im Urlaub aus den Ballungsgebieten in die Natur des Siebengebirges.
 
Doch auch viele Durchgangscamper kann Hans-Peter Efferoth immer wieder begrüßen, die für eine oder mehrere Nächte bleiben. Sie schätzen die Nähe zur Autobahn, besonders aber seinen selbstverständlichen Service. Stets hat er die aktuellen Verkehrsinformationen für die Weiterfahrt parat, aber auch Fahrrad- und Wanderkarten.

 
Der Jillies-Hof in Aegidienberg bietet jedem ein ruhiges Plätzchen in einer gepflegten und modernen Anlage. Foto: Handt
 
Nur halb so groß ist der Campingplatz Holstein in Pleiserhohn. Von Peter und Margret Holstein 1964 gegründet, wird er heute in zweiter Generation von Heinz-Peter und Birgit Lenzen geführt.
 
100 Dauercamper sind hier zu finden. Seltener wird der etwas abseits liegende Platz von Durchgangscampern angefahren. Die Stammgäste lieben die Ruhe und den Ausblick über die benachbarten Obstplantagen auf Oberpleis.
 
Auf dem Campingplatz Holstein gibt es neben modernen Sanitäranlagen, einem Kiosk und einem Gemeinschaftsraum etwas, von dem manche Städte heute nur noch träumen können: ein eigenes Schwimmbad von 18 mal 8 Meter. Auch hier sind viele der Gäste ihrem Wochenend-Domizil schon seit Jahrzehnten treu. Hilmar Staude, der seinen ersten Campingwagen 1979 in Pleiserhohn aufstellte, hat in dieser Zeit dreimal sein Auto gewechselt - den Campingplatz nicht.
 
Mitten in Oberpleis ist der Campingplatz "Am Schwimmbad" zu finden, der kleinste im Siebengebirge. 60 Dauercamper betreuen Ernst Hoppe und seine Frau Anneliese seit 1965 auf dem idyllische Areal, das gleich neben dem Freizeitzentrum Siebengebirge und nur wenige Fußminuten von der Oberpleiser City entfernt am Ende der Theodor-Storm-Straße liegt.
Hilmar Staude aus Solingen findet seit 1979 Ruhe auf dem Campingplatz Holstein. Foto: Handt
 
Die 20 Durchgangsplätze auf dem top-gepflegten Platz mit ebenso guten sanitären Anlagen, einem kleinen Kiosk und individueller Betreuung durch die Inhaber, werden durch die Nähe zur Autobahn A 3 stark frequentiert.
 
Ebenfalls verkehrsgünstig gelegen ist der Eudenbacher Campingplatz Hülder. Nicht mehr in Nordrhein- Westfalen, jedoch in direkter Nachbarschaft auf rheinland-pfälzischem Boden, liegt der Campingplatz in Rheinbreitbach - direkt am Rheinufer. Der von Alexander Klinger und seiner Frau Elke seit 40 Jahren geführte Platz zählt wohl zu den schönsten Fleckchen am Rhein, von dem aus sich der freie Blick bis nach Unkel und zum Drachenfels erschließt.
 
45 Dauercamper stellen hier von Mai bis Oktober ihre Wagen auf. In den restlichen Monaten müssen die Wohnwagen wegen der Hochwassergefahr jedoch auf den höher gelegenen Winterstellplatz gebracht werden. Camper aus aller Welt haben auf den 45 Durchgangsplätze in den vergangenen vier Jahrzehnten schon ihre Zelte aufgeschlagen.
 
Moderne Sanitäranlagen sucht man hier allerdings vergeblich. Es hat sich das Camping-Flair der 60er Jahre erhalten. Dazu zählt auch das kleine Biergärtchen direkt am Rheinufer, in dem die Inhaber ihre Gäste mit Getränken und kleinen Gerichten bewirten. Wer höher hinaus will kann der oberhalb gelegenen Caravan- Abstellplatz Bruchhauser-Heide von Claudia Kayser wählen.
Infos zum Jillies-Hof gibt es unter Telefon (0 22 24) 97 20 66, per eMail: camping@aegidienberg.de zum Campingplatz Holstein unter Telefon (0 22 44) 32 22, "Am Schwimmbad" erreicht man unter Telefon (0 22 44) 64 18, den Campingplatz "Hülder" unter Telefon (0 22 44) 39 50; den Campingplatz in Rheinbreitbach unter Telefon (0 22 24) 7 11 03 und "Bruchhauser Heide" unter Telefon (0 22 24) 7 93 53.
 
 
 
QUELLE: General-Anzeiger-Bonn (Online), vom 28. Mai 2003
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